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Zitierung: BVerfG, 2 BvR 2335/95 vom 23.2.2006, Absatz-Nr. 1, http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20060223_2bvr233595.html
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| I. | 1. | der Firma S... GmbH als Rechtsnachfolgerin der Firma A... GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Sch... und P..., |
| 2. | der Firma B... GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer B..., K... und R..., | |
| 3. | der Firma L... KG, vertreten durch den persönlich haftenden Gesellschafter L..., | |
| 4. | der Firma N...-P... GmbH & Co. KG als Rechtsnachfolgerin der Firma P... GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer N..., |
| gegen | Art. 1 § 8 ("Solidarfonds Abfallrückführung") des Ausführungsgesetzes zu dem Basler Übereinkommen vom 22. März 1989 über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung (Ausführungsgesetz zum Basler Übereinkommen) vom 30. September 1994 (BGBl I S. 2771) |
| II. | 1. | der B... GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer J..., |
| 2. | der J... GmbH & Co., vertreten durch die Geschäftsführer J..., L... und T..., | |
| 3. | der T... GmbH, vertreten durch die Vorstände Dr.-Ing. B..., H..., Dr.-Ing. O... und Dipl.-oec. S..., | |
| 4. | der G... Handelsgesellschaft mbH, vertreten durch die Geschäftsführer W...und L..., | |
| 5. | der Metallhandelsgesellschaft Sch... & H... mbH & Co. KG, vertreten durch Herrn H..., | |
| 6. | der G... GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Frau B...-G... und Herrn G..., | |
| 7. | der M... GmbH, vertreten durch Dr. B... und C..., |
1. unmittelbar gegen Art. 1 § 8 Abs. 1 Satz 6,
2. mittelbar gegen Art. 1 § 8 des Ausführungsgesetzes zu dem Basler Übereinkommen vom 22. März 1989 über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung (Ausführungsgesetz zum Basler Übereinkommen) vom 30. September 1994 (BGBl I S. 2771)
hat das Bundesverfassungsgericht - Zweiter Senat - unter Mitwirkung der Richterinnen und Richter
Vizepräsident Hassemer,
Broß,
Osterloh,
Di Fabio,
Mellinghoff,
Lübbe-Wolff,
Gerhardt,
Landau
Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit wird in den Verfassungsbeschwerde-Verfahren 2 BvR 2335/95 und 2 BvR 2391/95 auf jeweils 400.000 € (in Worten: vierhunderttausend Euro) festgesetzt (§ 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO in Verbindung mit § 61 RVG).
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.