Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -
Pressemitteilung Nr. 24/2011 vom 29. März 2011
Peter Weigl wird neuer Direktor beim Bundesverfassungsgericht
Peter Weigl, bisher Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, wird am
Freitag, dem 1. April 2011, das Amt des Direktors beim
Bundesverfassungsgericht antreten.
Peter Weigl wurde am 2. August 1960 in Rechberghausen/Kreis Göppingen
geboren und ist verheiratet. Er studierte Rechtswissenschaften an der
Universität Tübingen und begann - nach Ablegung der beiden Juristischen
Staatsexamina - seine berufliche Laufbahn 1989 im Bundesministerium des
Innern. Hier war er zunächst im Referat für Wahlrecht und Parteienrecht
tätig und in diesen Bereichen u. a. an den Verhandlungen zum
Einigungsvertrag beteiligt. In seiner Funktion als persönlicher Referent
des Staatssekretärs in der Zeit von 1992 bis 1995 wirkte Peter Weigl
ferner bei der Planung des Umzugs der Bundesregierung von Bonn nach
Berlin mit.
1995 wurde er Leiter des Referats Wahlrecht und Parteienrecht. Im Jahr
2000 wechselte er zum Bundesgrenzschutzpräsidium Süd in München, wo er
als Abteilungsleiter der Verwaltung für die Bereiche Personal, Recht,
Organisation, Haushalt sowie Bau- und Liegenschaften zuständig war. In
diesen Verwaltungsbereichen war Peter Weigl auch als Vizepräsident beim
Bundespolizeipräsidium Süd in der Zeit 2005 bis 2007 tätig und übernahm
zusätzlich polizeiliche Aufgaben. Seit März 2007 bekleidet er das Amt
des Vizepräsidenten des Statistischen Bundesamtes. Im selben Jahr wurde
er außerdem zum stellvertretenden Bundeswahlleiter ernannt.
Das Bundesverfassungsgericht hat mit Peter Weigl als erfahrenem
Verwaltungsjuristen einen kompetenten Nachfolger der bisherigen
Direktorin beim Bundesverfassungsgericht Dr. Elke Luise Barnstedt
gefunden.
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