| Aktenzeichen | Informationen zum Verfahren |
|---|---|
| 1 BvR 382/21 | Verfassungsbeschwerde gegen die Urteile des Bundesarbeitsgerichts vom 9. September 2020 - 4 AZR 195/20, 4 AZR 196/20 -, Betr.: Arbeitsrecht (Verfassungsbeschwerde gegen die Höhergruppierungen von Beschäftigten in einer Serviceeinheit bei einem Amtsgericht nach der Entgeltordnung zum TV-L) Art. 2 Abs. 1; 9 Abs. 3; 20 Abs. 3 GG Berichterstatterin: BVRin Prof. Dr. Baer, LL.M. (Michigan) |
| 2 BvE 3/21 | Antrag im Wege des Organstreitverfahrens festzustellen, dass der Deutsche Bundestag als Antragsgegner die Antragstellerin durch Nichteinfügung einer Ausnahmeregelung in § 20 Abs. 2 Satz 2 und § 27 Abs. 1 Satz 2 des Bundeswahlgesetzes während des Vorliegens einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite in ihren Rechten, insbesondere aus Art. 38 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Art. 38 Abs. 2, zweiter Halbsatz und Art. 21 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Art. 3 Abs. 1 GG verletzt hat, und dass die Anwendbarkeit von § 20 Abs. 2 Satz 2 und § 27 Abs. 1 Satz 2 des Bundeswahlgesetzes bis zum 31. Dezember 2021 ausgesetzt wird. Antragstellerin ist die Bayernpartei e.V. Die Antragsschrift ist vom 3. Februar 2021. Art. 3 Abs. 1; 21 Abs. 1; 38 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 GG Berichterstatter: BVR Müller |
| 2 BvF 1/21 | Antrag auf abstrakte Normenkontrolle, ob Artikel 1 Nr. 3 bis 5 des Fünfundzwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Bundeswahlgesetzes vom 14. November 2020 (Bundesgesetzblatt I Seite 2395) mit Artikel 20 Absatz 3 GG, 20 Absatz 1 und 2 GG sowie Artikel 38 Absatz 1 Satz 1 GG und Artikel 21 Absatz 1 GG unvereinbar und nichtig ist Antragsteller sind 216 Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Die Antragsschrift ist vom 1. Februar 2021. Art. 20 Abs. 1, 2 und 3; 21 Abs. 1; 38 Abs. 1 Satz 1 GG Berichterstatter: BVR Müller |
| 2 BvR 390/21 | Verfassungsbeschwerde gegen die Beschlüsse des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 26. Juni 2019 - 1 Ss 15/19 - und vom 22. Dezember 2020 - 1 Ss 96/20 - und das Urteil des Landgerichts Gießen vom 12. Dezember 2019 - 4 Ns 406 Js 15031/15 - sowie mittelbar gegen § 219a StGB in der Fassung des Gesetzes zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch vom 2. März 2019 (BGBl. I, S. 350). Verfassungsbeschwerde einer niedergelassenen Gynäkologin gegen ihre strafrechtliche Verurteilung zu einer Geldstrafe wegen Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft nach § 219a Abs. 1 Satz 1 StGB, weil sie auf der von ihr unterhaltenen Homepage frei zugänglich über die drei unterschiedlichen Methoden eines legalen Schwangerschaftsabbruchs informierte, die von ihr in ihrer Praxis durchgeführt werden. Art. 12 Abs. 1 Satz 2; 5 Abs. 1; 101 Abs. 1 Satz 2 GG Berichterstatterin: BVRin Prof. Dr. Langenfeld |